So meine Lieben!

Endlich mal wieder eine Meldung aus der Ferne.
Heute ist mein freier Tag, deshalb habe ich beschlossen, dass es besser ist, mal wieder was zu schreiben, wenn mein Blog nicht vollkommen aussterben soll. Mir geht’s hier soweit wirklich gut, auch wenn ich hier locker auf eine 60 Stunden Woche komme. Aufstehen ist um 7:30 Uhr, dann Frühstück, wecken der anderen. Anschließend verbringen wir unsere zeit im Haus mit waschen, putzen, waschen, uns um die „copains“ kümmern, usw. Um 12 Uhr gibt’s Mitagessen, danach gehen die copains in ein anderes Haus, und wir waschen, saugen und putzen. Danach haben wir normalerweise von 14 bis 17. 30 Uhr frei. In dieser Zeit gehe ich joggen, lese, schreibe Tagebuch und schlafe manchmal auch ein bisschen. Von 17:30 bis 19:00 Uhr ist dann wieder dasselbe wie am Vormittag angesagt. Dann Abendessen und ins Bett bringen. Um 10 Uhr haben wir normalerweise frei.

Das ist mehr als, in Frankreich gesetzlich erlaubt. Hier gilt nämlich per Gesetz die 35- Stunden Woche, was bedeutet, dass Montags und Sonntags die Geschäfte geschlossen sind.

Erfuhr ich gestern, als ich meinen heutigen Tag plante. Eigentlich wollte ich nämlich noch nach Compiègne, aber wenn da Montags tote Hose ist, dann muss das auch nicht sein…..

Stattdessen habe ich mich heute noch ein bisschen mit „paper wars“ beschäftigt. So nennt einer meiner Mitvolontäre, aus Holland, die Bürokratie, und er hat Recht. Heute

Habe ich mich bei der französischen Sozialversicherung eingeschrieben, und das waren allein 4 Blätter. Anschließend habe ich noch mal nach der Arbeitsantrittsbestätigung und meinem Taschengeld gefragt. Ihr erinnert euch?

Antwort: Warte noch ein bisschen, bis wir wissen was drinsteht, dann läuft das schon………………

O mein Gott!

Schöne Grüße aus Frankreich.

3 Antworten zu „“

  1. Karsten sagt:

    Endlich hab ich mir die Zeit genommen, wieder in deinen Blog zu schauen!
    (Deine Vermutung, ich hätte nichts zu tun war bisher ziemlich hinfällig, denn mit Training, Training geben, bei Kaisers arbeiten, Walter in Dollgow helfen und Uli dabei helfen, ein Büro für 4 1-Euro-Jobber einzurichten war meine Zeit schon ganz gut ausgefüllt, wenn auch sicher nicht so viel wie deine oder Max’.)

    Mich würd vor allem mehr Interessieren, wie denn nu dein Alltag aussieht, denn ein Stundenplan vermittelt da vlllt ein Bild, aber kein Video, wenn du weißt was ich meine. ;)

    Z.B. scheint ihr ziemlich viel zu putzen … da drängt sich mir der Gedanke auf, dass die “Verrückten” … verrückt spielen …. (sorry, nur fürs schlechte Wortspiel^^)

    Und da gilt deutschland als bürokratisch …

    Bin sehr gespannt, mehr zu erfahren und einen Eindruck zu bekommen, wies dir nu genauer geht.

    Karsten

  2. karsten sagt:

    Hi,
    bin grad etwas entnervt, weil ich sehe, dass mein relativ langer kommentar, den ich hier vor 3 Tagen geschrieben habe, offensichtlich nicht gespeichert wurde :/

    Naja, mir eghts gut, Caspar, auch wenn es mit der Freizeit net so weit her ist, wie du mir vorgehalten hast ;)
    WuYi, Kaisers, TU-Mathekurs, Walters Haus und anderes kosten einfach Zeit … aber ich kann mich net beschweren, es reicht ja für langes aufbleiben und man kanns mit max und dir nicht vergleichen^^

    Schreib mal nen bissel genauer bitte, ein Stundenplan gitb mir kein Bild :)

    Warum müsst ihr so viel putzen, wie sind denn die, die du betreuen musst?

    Bis dann,
    Karsten

  3. karsten sagt:

    lol, jetzt hab ich den einen geschrieben und plötzlich ist da mein alter …
    ich werd alt, verrückt oder die technik spinnt^^

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